Deutsch-französische Begegnung auf der Ruhr mit Strudeln, Wehren und Wasserrutschen

Vom Boot aus wurde die herrlich grüne Landschaft entlang der Ruhr bestaunt

Deutsch-französische Begegnung auf der Ruhr Die diesjährige, von Hermann Priester bestens organisierte Wanderfahrt über Fronleichnam in seine Heimatstadt Mülheim, stand ganz unter dem Motto der Völkerverständigung. Am Mittwochabend bereits reisten sechs Franzosen aus Tours, der Partnerstadt von Mülheim, und sechs HRG-Mitglieder an und wurden von zahlreichen Ruderern der Mülheimer RG sehr herzlich empfangen.

Das herrliche Wetter und das köstliche Abendessen trugen ebenfalls dazu bei, dass die Stimmung bereits am ersten Tag bestens war. Auch sprachlich gab es keinerlei Barrieren, es wurde munter auf Deutsch, Englisch und Französisch parliert, lediglich die Übersetzung für die hausgemachte Sülze stellte eine kleine Herausforderung dar.

In den kommenden Tagen des Ruderns wurde die Ruhr als äußerst abwechslungsreichen Fluss mit Strudeln, Wehren und Wasserrutschen erlebt, entlang welcher die Boote getreidelt wurden. Spätestens jetzt war jedem klar, dass die vier Mannschaften nicht nur aus Sicht des Kennenlernens bunt gemischt wurden, sondern auch mit Bedacht in jedem Boot „Alte Hasen“ und „Neulinge“ saßen.

Vom Boot aus wurde die herrlich grüne Landschaft entlang der Ruhr bestaunt. Ein Besichtigungstag, bei dem z. B. mit dem Bergbaumuseum auch die Industriekultur veranschaulicht wurde, rundete den Besuch des Ruhrgebiets ab.

Nach vier gemeinsam verbrachten Tagen musste dann natürlich auch gebührend Abschied gefeiert werden. Die Terrasse der Mülheimer RG mit der untergehenden Abendsonne bot hierfür den entsprechenden Rahmen. Nach einem weiteren gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen reisten die französischen Gäste in das fast 800 Kilometer entfernte Tours ab. Alle waren sich einig, dass dieses Wochenende ein ganz besonderes war und man sich bereits auf die nächste gemeinsame Wanderfahrt freut.