WM-Meldeergebnis: Masse plus Klasse für Lotz/Finger im Männer-Doppelzweier

Johannes Lotz und Anton Finger (Berliner Ruder-Club) treffen bei der U23-Weltmeisterschaft vom 19. bis 23. Juli in Plovdiv (Bulgarien) auf Masse und Klasse: Mit 22 Meldungen sind so viele Doppelzweier wie seit Jahren nicht mehr am Start. Nur im leichten (34) und schweren (28) Männer-Einer ist die Konkurrenz in den 21 Entscheidungen breiter aufgestellt. Zudem gehen Teams ins Rennen, die bereits die internationale Wettkampfbühne der offenen Männerklasse betreten haben. Die Vorläufe im SM2x beginnen am Donnerstag, 20. Juli, ab 9.40 Uhr.

54 Nationen mit 326 Booten und 845 Athletinnen und Athleten nehmen an den U23-Titelkämpfen teil, die in den vergangenen Jahrzehnten als U23-Weltregatta (2001-2004), Nations Cup (1992-2000) und Match des Seniors (1976-1991) firmierten. Deutschland, Italien und die Vereinigten Staaten sind in allen WM-Entscheidungen vertreten und stellen in Plovdiv die größten Mannschaften.

Eine Handvoll Doppelzweier, die in Plovdiv um die WM-Medaillen der 19- bis 21-Jährigen kämpfen werden, hat sich unlängst bei Weltcupauftritten in der Eliteliga der Männerklasse etabliert. Das Boot aus Frankreich lag in Poznan vor den A-Teams des Deutschen Ruderverbandes (DRV), Litauen hatte in Luzern die Bootsspitze vorne. Mit den Olympiastartern von Rio im Doppelvierer und Einer, Dovydas Nemeravicius und Armandas Kelmelis, hat die Crew aus dem Baltikum sicher ein heißes Eisen im WM-Feuer. Nemeravicius holte zudem Ende Mai mit dem litauischen A-Doppelvierer EM-Gold, Kelmelis ist U19-Weltmeister im Skiff. Kroatien und Slowenien komplettieren mit ihren Weltcup-Auftritten in Belgrad das erlesene Starterfeld.

Viele neue Gesichter

Acht Nationen der Doppelzweier-Konkurrenz treten wieder an, 14 sind neu hinzugekommen. Drei WM-Finalisten von Amsterdam 2016 schicken kein Team nach Plovdiv: Vizeweltmeister Norwegen, Südafrika (4.) und Kanada (5.) fehlen. Wieder ins Finale vorstoßen wollen die Niederländer (3.) und Belgier (6.), die noch Ruben Claeys an Bord haben. Der Italiener Gergo Cziraki (8.) ist mit neuem Partner im Einsatz. Auch das Duo aus Indonesien (11.) ist wieder dabei. Estland und die USA bildeten 2016 auf den Positionen 14 und 15 die Schlusslichter.

Im Medaillenspiegel der U23-Doppelzweier steht der DRV seit 1976 an der Spitze: Zehn Titel, 14 Mal Silber und vier Mal Bronze. Dahinter Frankreich (6/2/4) und Italien (6/3/2). In den beiden letzten Jahren holten die DRV-Boote den WM-Titel. Davor gab’s Rang vier und fünf, zwischen 2009 und 2012 jeweils Silber, 2008 Bronze.

Die Teams 2017: Belgien, Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Spanien, Estland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Indonesien, Italien, Litauen, Niederlande, Neuseeland, Rumänien, Slowenien, Serbien, Schweden, Thailand, Ukraine, USA, Usbekistan.

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